KSK Mirskofen




Krieger u. Soldatenkameradschaft


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Vorstandschaft



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Termine




Datum Veranstalltung
12.07.19 Stockschießen beim Sportfest
21.09.19 Vereinsausflug mit Glöckerlverein nach Amberg
14.11.19 20:00 Uhr Benefizkonzert in der Eskara
17.11.19 9:30 Uhr Volkstrauertag
01.12.19 Adventsfeier mit Christbaumversteigerung
06.01.20 Rauhnacht am Siglhof






Aus der Vereinsgeschichte des KSK Mirskofen




Nach dem siegreichen Feldzug 1870 bis 1871 wurde wie überall, so auch in Mirskofen, ein Krieger- und Veteranenverein gegründet. Der Landwirt Johann Amann aus Mirskofen wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt. Eine vorhandene Gedenktafel am Eingang unserer Kirche weist als Gründungdatum das Jahr 1882 aus. Ein erhaltenes Kassenbuch aus dem Jahre 1891 berichtet von einem regen Vereinsleben, mit Stiftungsfesten und Bällen, Ehrungen für Vorstände und verdiente Mitglieder und Gedenkveranstaltungen für Gefallene und verstorbene Kameraden.

Weitere Aufzeichnungen liegen aus dieser Zeit nicht vor.


1923 wurde in Erwägung gezogen, die renovierungsbedürftige Vereinsfahne zu erneuern. Durch das Entgegenkommen der beiden Baronessen der hiesigen Schlossherrschaft, die die alte Fahne kostenlos renovierte, war es dem Verein möglich am 1. Juli 1924 anlässlich des Bayer. Kriegerbundfestes, das für den unteren Gau des Bezirkes Landshut in Mirskofen abgehalten wurde, den Festgottesdienst mit Fahnenweihe im Schlosspark vorzunehmen.


1933: Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurden alle Vereine gleichgeschaltet. Dies hatte eine Abschwächung des Vereinslebens zur Folge. Man wollte sich nicht für politische Zwecke missbrauchen lassen.


1945: Der Verein wurde von den Besatzungsmächten aufgelöst.


1955: Am 6. Januar 1955 wurde der Verein wieder ins Leben gerufen.

In der Vereinschronik ist dazu folgendes nachzulesen:
„Nach der Auflösung des Vereins sank mancher gute Kamerad ohne ehrendes Gedenken ins Grab. Dies lies einige heimat- und vaterlandsliebende Männer nicht ruhen, allen voran Heinrich Gremmer, der selbst zwei Söhne im Krieg verlor, bis dann am 6.1.1955 eine Gründungsversammlung mit bereits 52 Mitgliedern stattfand“.
Erster Vorsitzender bei der Wiedergründung wurde Georg Dietler.


1973: Namensänderung in: Krieger- und Soldatenkameradschaft.


1982: Unter Führung des damaligen Vereinsvorstandes Josef Asenhuber wurde am 19. und 20. Juni das 100-jährige Gründungsfest gefeiert. Dabei wurde eine neue Vereinsfahne geweiht. Fahnenmutter war Frau Maria Ruis. Bis heute leistet der KSK, mit seinen inzwischen ca.120 Mitgliedern, einen wichtigen Beitrag im Vereinsleben des Ortes.

So beteiligt sich der Verein stets mit einer Fahnenabordnung an den weltlichen und kirchlichen Festen.
Der Jahrestag des Vereins, der Kriegerjahrtag, wird im Sommer mit einem festlichen Gottesdienst mit anschließender Ehrung der gefallenen, vermissten und verstorbenen Kameraden gebührend gefeiert.
Am allgemeinen Volkstrauertag, dem 3. Sonntag im November, wirkt der KSK ebenfalls mit.
Die jährlichen Vereinsausflüge finden stets regen Zuspruch.
Vor allem dem langjährigen 1. Vorsitzenden Herrmann Ruis gebührt an dieser Stelle besonderer Dank für seinen unermüdlichen Einsatz.

Es ist zur Tradition geworden, mit einer Weihnachtsfeier und anschließender Christbaumversteigerung das Vereinsjahr zu beenden.